Mein erster l10n-Fix bei Linux Mint

Kürzlich veranstalteten wir von der LUG Wernigerode und dem Repair Café Wernigerode eine Installationsparty für Linux-Systeme.

Dabei haben wir das aktuelle Linux Mint 22.2 angeboten und installiert und insgesamt bewerten wir alle die Veranstaltung als sehr erfolgreich.

Von der Debian-Tribute Party waren noch Grillgut und Saucen übrig, die ich dann spendete so dass auch für das leibliche Wohl gesorgt war.

Ich hatte bislang kaum Berührungspunkte mit Linux Mint obwohl es einen sehr guten Ruf genießt.

Jedenfalls hat mich mein Hausnachbar Bernd zur Hochschule gefahren und war auch sehr an Linux Mint für seine Freundin interessiert.

Also installierte ich das System auf dem Laptop seiner Freundin und klickte mich dann durch den Live-Installer, wo mir ein grammatikalischer Fehler auffiel.

Ich konnte den grammatikalischen Fehler auf launchpad.net beheben und habe einen neuen Übersetzungsvorschlag eingereicht. Ob er nun angenommen und implementiert wird, wird die Zeit zeigen.

Er steht zumindest unter BSD-Lizenz aber die Problematik betrifft nur die Slideshow in der Installationsroutine. Endnutzer bekommen davon nichts mit.

Marking as FIXED. (Zumindest für mich)

Deutsche Übersetzung von CrossOver zum Großteil fertig – Neuen Rank erreicht – Bald 10 Jähriges Jubiläum

 Kürzlich erreichte mich eine Email von Aric, Codeweavers internationalen Übersetzungskoordinator, dass man von der von Codeweavers bereitgestellten Plattform „Pootle“ auf eine Web-Plattform namens „SmartCAT“ umsteigt.

Codeweavers schien zu dieser Zeit eine Art „Testangebot“ zu nutzen und jedenfalls waren viele Termini bereits im „Translation Memory“ (Übersetzungsspeicher) hinterlegt. 

Die Oberfläche von SmartCAT reagierte ziemlich schnell auf Eingaben und ich war so begeistert, dass ich einen Großteil des deutschen Sprachpakets von CrossOver an zwei Tagen bearbeiten konnte.

Aric war dann so nett, mir für die getane Arbeit einige XP (Experience Points) gutzuschreiben, so dass ich nun Rang 16 innehabe. 

Das ehemalige Advocate-Programm wurde nun in „BetterTester“ umgewandelt und es gibt auch nun eine größere Auswahl an Goodies, die man anfordern kann.

Aktualisierung zum Thema „LedgerPlus“ – Übersetzerin engagiert

 Bezüglich meines LedgerPlus-Projekts, welches die Softwarelokalisierung in mehrere Sprachen u.a. vorsieht gibt es einige Neuigkeiten: Aus meinem Bekanntenkreis konnte ich eine polnische Muttersprachlerin für das Projekt begeistern, die einige Teile der Oberfläche ins Polnische übersetzt hat. Eine entsprechende Zusammenführung erfolgt in den nächsten Tagen. Die Zusammenarbeit gestaltete sich über github.com auch sehr produktiv. An dieser Stelle soll auch ein herzlicher Dank ausgesprochen werden.

Projektaufruf für Internationales Lokalisierungsprojekt „LedgerPlus“ gestartet

Für das kommende Jahr beabsichtige ich, einen Teil meiner Unternehmenseinnahmen in die Entwicklung freier Software zu investieren. Hierbei geht es inbesondere um mein Projekt „LedgerPlus“ welches ein Friendly-Fork des etablierten ERP-Systems „SQL Ledger“ von DWS Systems ist.

Hierzu habe ich auf der Hauptseite meiner Kleinunternehmung einen entsprechenden Text verfasst und freue mich über Kontaktaufnahmen.

Tagesbericht 20. November 2020 – Ein echter Knaller am Ende der Woche! – Beförderung bei openSUSE

Nach der Arbeit habe ich mich weitgehend auf eine Videokonferenz innerhalb des deutschen l10n-Teams fokussiert und dieser am Abend beigewohnt.

Leider waren nur Sarah Julia und ich anwesend und sie nutzte die Gelegenheit, mir Ihre Position als l10n-Koordinator für Deutsch anzuvertrauen.

Ich war nach der Besprechung super happy und wünsche Sarah Julia viel Spaß und Happy Hacking in ihrer neuen Rolle.

Tagesbericht 18. November 2020 – openSUSE l10n Teamtreffen / Abendspielrunde mit „Tales of Tamar“

  • Heute findet beim deutsche Übersetzungsteam von openSUSE ein Online-Teamtreffen statt wofür ich mir etwas Zeit frei geschaufelt habe aber was halt abends stattfindet.
  • Nachtrag: Bei dem Treffen waren leider nur die Koordinatorin und ich anwesend so dass wir morgen einen neuen Anlauf starten.
  • Abendspielrunde: Habe mir ein etwas älteres Spiel namens „Tales of Tamar“ mal wieder angeschaut, dessen Historie bis zu Zeiten des Commodore Amiga zurück reicht. Ich musste einige 32-Bit-Bibliotheken nachrüsten was aber relativ einfach unter openSUSE funktionierte:

    zypper install libSDL_mixer-1_2-0-32bit
    zypper install libSDL_net-1_2-0 libSDL_net-1_2-0-32bit

Übersetzung des openSUSE Leap 15.2 Release Announcements abgeschlossen

Momentan bin ich an einer ehrenamtlichen Übersetzung der openSUSE Leap 15.2 Release Notes vom Englischen ins Deutsche (EN -> DE) dran. Über den Link könnt ihr den aktuellen Status verfolgen und gerne Kommentare hinterlassen bzw. mit einem openSUSE-Konto im Wiki selbst Korrekturen vornehmen.

Leap 15.2 befindet sich aktuell im Beta-Test und wird in 5-6 Wochen erscheinen. Ich freue mich darauf und es macht Spaß, die Neuerungen in Leap 15.2 zu lesen. Insgesamt klingt das alles sehr spannend.

Nachtrag: Ich bin besser voran gekommen als ich anfänglich dachte – das Release Announcement ist fertig übersetzt.

Ubuntu Packaging Guide nun vollständig und bereit zum Upload

Ich freue mich, heute meine deutsche Übersetzung für den „Ubuntu Packaging Guide“ fertig gestellt zu haben. Sie ist nun bereit zum Upload jedoch fehlen mir zur Zeit noch die nötigen Zugangsrechte. Scheinbar muss ich mich erst dem deutschen Ubuntu-Übersetzerteam anschließen. Dabei gehe ich davon aus, dass dies kein großes Problem sein wird.

Ansonsten hat mir auch der Maintainer des Projekts zugesagt, dass er meine .po-Datei aufnehmen wird.

Freut euch also, die Geheimnisse des Ubuntu-Paketbaus bald auch vollständig in deutscher Sprache lesen zu können.

Ansonsten ist noch geplant, die Blogreihe zum Thema wine weiter zu übersetzen. Dort erschienen in der Zwischenzeit mehrere Texte im Codeweavers Blog.

Ubuntu Packaging Guide in der Übersetzung

Im Rahmen meines Kleinunternehmens engagiere ich mich auch sehr viel ehrenamtlich für freie Software und habe mir diesbezüglich ein kleines Projekt vorgenommen:

Am Montag war ich im IRC beim Ubuntu-Lokalisierungstreffen und habe dort einige neue Leute kennen gelernt. Dabei fiel mir auf, dass das deutsche Paketierungshandbuch noch einige Lücken enthielt, die ich nun durch tägliche Arbeit zu stopfen versuche.

Seit Montag Abend habe ich mir ein festes Pensum von 10 Strings (Zeichenketten) gesetzt, die ich nun täglich übersetze. Ich verwende hierfür Lokalize, eine KDE-Anwendung zur Lokalisierung von .po-Dateien. Damit geht die Arbeit relativ fix von der Hand und wenn man sich tägliche Ziele setzt hilft dies auch.

Mittlerweile ist die Anzahl von „untranslated strings“ auf 55 geschmolzen und ich hoffe, in der kommenden Woche die vollständige Datei und das .diff über die Ubuntu-Mailingliste verbreiten zu können.

When everything else fails… Go upstream!

Am Wochenende hatte ich ein wenig Zeit um mal wieder einige Übersetzungen beizutragen. Einiges ging an die Ubuntu Distribution wobei die Übersetzungen sehr zeitnah angenommen wurden und mein Karmapunktestand auf Launchpad wieder ziemlich anstieg.

Ansonsten gingen noch einige Übersetzungen an das KDE-Projekt wobei hier insbesondere die deutschen Sprachpakete von Kgoldrunner und KNights vervollständigt wurden. KNights sei insbesondere Andreas gewidmet, der ein leidenschaftlicher Schachspieler ist und sich im Verein regelmäßige Brettspielschlachten im „Spiel der Könige“ lieferte.

Ich war sehr beeindruckt, wie das KDE-Projekt die einzelnen Dienste über eine zentrale LDAP-Struktur verwaltet, so dass man für KDE-Forum, Phabricator etc. nur einen Login erstellen muss.

Durch die KDE-Mailingliste wusste ich bereits, dass Übersetzungen bereits einem „Review“ (Überprüfung) unterzogen wurden. Einige Zeit lang hatte ich einfach die .po-Dateien in Lokalize übersetzt und die vervollständigten Dateien über die Mailingliste eingereicht.

Mittlerweile ist es so, dass für den Reviewprozess sogenannte diffs in ein System namens Phabricator eingereicht werden müssen. Dank Jörg aus der WOBLUG wurden einige Hintergründe erläutert und so gelang es mir doch tatsächlich einen solchen .diff zu erzeugen. Hier wünsche ich der WOBLUG auf jeden Fall viel Spaß diesen Donnerstag bei ihrer kommenden Veranstaltung.

Leider fand ich mich im Verzeichnisbaum des KDE-Projekts nicht wirklich zurecht und so übernahm Burkhard das Einchecken mit der Aufforderung, mehr zu schicken. Dem werde ich gerne nach Möglichkeit nachkommen da durch die KDE-Übersetzungen alle Distributionen und nicht nur mein stiller Favorit „OpenMandriva“ profitiert.

So when everything fails: Go upstream!