Zuma Deluxe – Wochenende

Ich schaue mir gerade die alten PopCap Spiele wie Bejeweled oder Zuma an ob sie noch unter Linux bzw. wine funktionieren. Ich glaube sowas ist genau mein Genre.. Casual Games nennt man die glaube ich. Keine Story, leicht zu lernen, etwas knobeln und sich keinen Kopf machen für ein paar Minuten..

EIn Freund von mir hatte mir berichtet, dass der Bubble-Shooter „Zuma“ wohl unter wine nicht so richtig im Fullscreen möchte und ich habe aus Bequemlichkeit, erstmal mit der aktuellen Beta1 von CrossOver auf dem Mac getestet und konnte die Problematik nachvollziehen.

Einen entsprechenden Report habe ich bei Codeweavers eingereicht, mal sehen wie sie darauf reagieren und ob sie die Fullscreen-Problematik fixen können.

Bei solchen Tests recherchiere ich oft parallel und bin dabei auf ein Projekt namens „Zuma-Deluxe-HD“ aufmerksam geworden. Es handelt sich dabei um eine moderne Implementation von Zuma, die insbesondere die höheren Auflösungen und Formate (also nicht 4:3) der modernen Monitore unterstützen soll. Zuma ist ja schon ein etwa 20 Jahre alter Softwaretitel.

Zuma-Deluxe-HD wurde unter Windows programmiert und der Quelltext der Software ist öffentlich auf github.com verfügbar. Ich habe mich also gefragt, ob dieser auch unter Linux übersetzt (kompiliert) werden kann.

Hierzu hatte ich im Laufe des Tages auch einige Anfragen in Foren wie bei LinuxGuides und auch in den Chat der Linuxgaming-Community „holarse“ gestellt und mir wurde von beiden Seiten sehr gut geholfen und es wurde sich wirklich da reingehängt.

Ebenso haben wir gemeinsam dem Entwickler sogenannte „Pull Requests“ geschickt damit einige Hürden bei der Kompilierung unter Linux in Zukunft etwas reibungsloser ablaufen. Ob er sie implementiert, steht natürlich noch aus.

Insbesondere geht ein großer Dank an nkn80 aus dem Linuxguideforum, der die ganze Aktion intensiv begleitet und im Forum dokumentiert hat.

Auch unterstützten mich comrad von holarse Linuxgaming und seine Crew rund um Fragen wie CMake, Generatoren etc. für den Einstieg. Ihm ist auch zu verdanken, dass ich bei einer Bibliothek Groß- und Kleinschreibung korrekt identifizieren konnte und weiter kam.

Einige Mitglieder von holarse fühlten sich im Matrixchat an alte Zeiten erinnert, wo man Spiele unter Linux mit Einsatz und kreativen Ideen letztendlich zum Laufen überredete.

Letztendlich gelang es auch, das Remake zum Laufen unter Linux zu bringen.

Es war eine große Arbeit und regelrechtes Ringen mit dem Computer. Ich danke allen Teilnehmenden für Ihren Einsatz und spreche meinen größten Dank und Respekt an alle aus.

In diesem Sinne: Happy Hacking! Euer Maik

Erste neue Entwicklerversion von wine 11.0 veröffentlicht und einer meiner Bugs wurde behoben

Nachdem vor einigen Tagen wine 11.0 im stabilen Zweig finalisiert und veröffentlicht wurde kommt nun auch eine aktuelle Entwicklerversion.

Entwicklerversionen werden in wine etwa alle zwei Wochen veröffentlicht und können einige neue wine-Bugs beseitigen.

So war es auch bei einem Bug, den ich vor langer Zeit gemeldet hatte.

Heute werde ich mich wohl auch ein wenig mit Corel Draw 12 beschäftigen und schauen ob sich bei einem anderen Bug im Programm etwas getan hat.

Chemnitzer Linux Tage 2026 – Let’s Meet!

Wollte kurz durchgeben, dass ich gestern mein Zimmer im 

B&B Hotel Chemnitz für den 27-30. März

gebucht habe und auf den Chemnitzer Linuxtagen an dem Wochenende anwesend sein werde.

Ich werde unter dem holarse.de  Banner, einer Linux-Gamingcommunity, etwas zum Thema „wine“ am Stand dort erzählen.

Schaut gerne mal vorbei wenn ihr eine Runde „Super Tux Racer“ gegen mich fahren wollt. Ich bin ein sehr schlechter Spieler und ihr habt gute Chancen zu gewinnen. Also wenn das nichts ist…

Ich werde auch wieder beim Social Event anwesend sein, wo ich Daniel letztes Jahr kennen lernen durfte worüber ich mich bis heute freue. 

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr auch am Start bei den Chemnitzer Linux Tagen? Würde mich sehr freuen, euch zu sehen. Schreibt es gerne in die Kommentare.

(Buhl-)en um Steuersoftware

Frohes neues Jahr!

Ich habe mich kürzlich ein wenig mit einigen Steuerprogrammen unter Linux beschäftigt.

Da ich den Status des App-Maintainers für Aldi Steuer immer noch innehabe obwohl ich meine letzte Steuererklärung rein über ELSTER-Web abgegeben habe, habe ich mir „Aldi Steuer 2025“ mal wieder etwas genauer angeschaut.

Hierzu bin ich auf einen Bug bei der Installation über wine 11.0-rc4 gestoßen, den ich natürlich gleich gemeldet habe.

Da im letzten Jahr in der wine-Szene viel über Adminrechte gesprochen und diskutiert wurde, gehe ich davon aus, dass es sich um ein Duplikat (Duplicate) handelt aber man wird sicherlich im Laufe der Zeit die Problematik beheben können.

Weiterhin habe ich für die AppDB einen entsprechenden Eintrag für Aldi Steuer 2025 angelegt und den entsprechenden Bug dort unter „Known Bugs“ (Bekannte Probleme) verlinkt.

Gerne könnt ihr entsprechende Testberichte, Bugverlinkungen etc. unter diesem Eintrag für Aldi Steuer 2025 dann einreichen.

Buy Nothing Rebellion und mein Beitrag

Gestern habe ich etwas bei mir in der Wohnung aufgeräumt und einige Sachen ausgemistet.

Einige Bücher mussten aus dem Regal weichen aber werden demnächst in den Tauschregalen von Wernigerode wieder auftauchen.

Unter anderem konnte ich einen Rollcontainer von Ikea von seinen Inhalten befreien und habe ihn auf kleinanzeigen.de eingestellt.

Dort fand sich auch gleich ein Abnehmer, der ihn heute abholt. Darüber freue ich mich sehr.

Statusbericht Onlinehandel – Tauschticket und einige generelle Empfehlungen für den Onlinehandel

Das Jahr 2025 verlief auf der Platform „tauschticket.de“ wirklich wunderbar: Ursprünglich waren 250 positive Bewertungen angespielt, was mit 335 positiven Bewertungen wirklich übererfüllt wurde.

Hin und wieder schreibe ich mit meinen Tauschpartnern wie sie Ihre Aktivitäten planen und durchführen.

Dies hat mich motiviert, meine Tipps zur Weihnachtszeit nieder zu schreiben wie ich meinen persönlichen Workflow um einiges beschleunigt habe.

  • Etikettendrucker kaufen: Vor einiger Zeit habe ich mir auf ebay einen Brother QL-500 Etikettendrucker mit Druckrollen für etwa 30 Euro inkl. Versand ersteigert und eine Designvorlage für Adressetiketten erstellt.
    So brauche ich aus Tauschticket, die Empfängeradresse nur per „Copy & Paste“ in die Designvorlage einzufügen, mache einen Tastatur-Shortcut (Kürzel) auf „Speichern“ und drucke danach sofort das Etikett.
  • Immer genug Briefumschläge und Briefmarken in Petto haben: Abhängig von der Art der Artikel, die ihr verschickt, achtet darauf, dass ihr genug passende Umschläge für eure Artikel auf Vorrat habt.
    Beispielsweise habe ich relativ viele CDs, DVDs und BluRays im Tauschregal so dass ich den passenden Portobetrag (z.B. DVD zu 1,80 Euro Porto) nur vom Briefmarkenheft ziehen und auf den Umschlag aufkleben muss.
    Im Prinzip wäre die Sendung damit auch schon fertig.
  • Kleiner Dankesaufkleber als Aufmerksamkeit auf die Sendung (optional): Gerade jetzt zur Weihnachtszeit kann man beispielsweise bei Vistaprint eine Rolle mit kleinen Stickern kaufen („Vielen Dank für Ihre Bestellung“ oder „Merry X-Mas“) kaufen oder mit einem Weihnachtsstempel versorgen. So eine kleine persönliche Note hinterlässt (hoffe ich zumindest) einen guten Eindruck was sich dann in positiven Bewertungen niederschlägt. Positive Bewertungen heben das Vertrauen – die ideale Basis für Folgegeschäfte.

Was sind eure Tipps und Workflows? Lasst uns gerne mal in den Kommentaren darüber diskutieren.

Frohe Weihnachten!

Mein erster l10n-Fix bei Linux Mint

Kürzlich veranstalteten wir von der LUG Wernigerode und dem Repair Café Wernigerode eine Installationsparty für Linux-Systeme.

Dabei haben wir das aktuelle Linux Mint 22.2 angeboten und installiert und insgesamt bewerten wir alle die Veranstaltung als sehr erfolgreich.

Von der Debian-Tribute Party waren noch Grillgut und Saucen übrig, die ich dann spendete so dass auch für das leibliche Wohl gesorgt war.

Ich hatte bislang kaum Berührungspunkte mit Linux Mint obwohl es einen sehr guten Ruf genießt.

Jedenfalls hat mich mein Hausnachbar Bernd zur Hochschule gefahren und war auch sehr an Linux Mint für seine Freundin interessiert.

Also installierte ich das System auf dem Laptop seiner Freundin und klickte mich dann durch den Live-Installer, wo mir ein grammatikalischer Fehler auffiel.

Ich konnte den grammatikalischen Fehler auf launchpad.net beheben und habe einen neuen Übersetzungsvorschlag eingereicht. Ob er nun angenommen und implementiert wird, wird die Zeit zeigen.

Er steht zumindest unter BSD-Lizenz aber die Problematik betrifft nur die Slideshow in der Installationsroutine. Endnutzer bekommen davon nichts mit.

Marking as FIXED. (Zumindest für mich)

Bericht von der Free Software Party „The Gathering: A Tribute to Debian Linux“

Hello everyone using Linux,

Die Debian-Tribute-Party war sehr erfolgreich und ich bin sehr zufrieden.

Insgesamt fanden sich in der Stube der Hochschule Harz, eine kleine, aber Linux-eingeschworene Hackergemeinde von 16 Leuten ein und es wurde munter gegrillt, gesessen und gefachsimpelt.

Ich danke der Stube e.V., dass wir die Feier so gut durchziehen konnten und auch allen, die an der Feier im Sommer teilgenommen haben. Ich hoffe ihr hatte viel Spaß und konntet neue Motivation für eure Linuxaktivitäten sammeln.

Auch danke ich der Stube, dass sie für dieses Event Barpersonal gestellt haben: Ich hoffe, dass wir den Break-Even zumindest erreicht haben aber die Stimmung war sehr gut. Insbesondere auch, dass die ganze Zeit eine Spotify-Playlist mit alten Hits aus den 80s gespielt wurde.

Highlights waren der Besuch vom Debian World Project Leader Andreas T. aus unserem schönen Wernigerode, seine Gäste aus Taiwan und die Zusammenkunft mit den Kanotix-Linux-Boys aus Braunschweig. Allzeit Happy Hacking! Linux rockt einfach!

See you next year and party on! Das Event wird kommenden Sommer wiederholt.

A Tribute to Günter Wallraff – oder: Deutsches „Sisu“

Kürzlich habe ich den Klassiker des Undercover-Journalismus „Ganz unten“ von Günter Wallraff gelesen, der in den 80er Jahren erschienen ist.

Das Buch zeigt, dass die 80er Jahre neben Schulterpolstern, schrillen Farben und Synthesizermusik auch ihre ganz eigenen Schattenseiten hatten.

Günter Wallraff, verkleidet sich in diesem Reportageband als „Türke Ali“ und schleust sich in die Zeitarbeiterbranche ein, wobei er unter anderem bei McDonald’s, Thyssen-Krupp und auch bei Pharmaexperimenten vermittelt eingesetzt wird.

So ist er bei Thyssen-Krupp beispielsweise zusammen mit seinen größtenteils türkischen Kollegen damit beauftragt, Industrieanlagen von giftigen Müll und Abfällen ohne Schutzkleidung oder Atemmaske zu reinigen.

Das Buch beschreibt ein Stigma, was es in der Leiharbeit bei vielen Firmen und deren Verleiher immer noch gibt und wo die Zeitarbeitsfirmen teils mehr verdienen, als derjenige, der die Arbeit letztendlich verrichtet.

„Sisu“ ist ein Begriff aus dem Finnischen und kommt auch im Buch vor und wird mit „Ausdauer, Geduld und Beharrlichkeit“ dort übersetzt.

Ich möchte hinzufügen, dass diese Übersetzung nicht unbedingt den Kern, des finnischen „Sisu“ trifft. Man hört ihn oft auch bei Sportübertragungen beispielsweise beim Skilanglauf wenn ein finnischer Läufer oder Läuferin gerade das Feld weit anführt und unter extremen körperlichen Anstrengungen den Vorsprung bis ins Ziel auf.

Historisch gesehen kam dieser Begriff auch während des Winterkrieges von Finnland gegen die Sovietunion auf hatte die Nuance „extreme Situationen meistern unter Einsatz des eigenen Lebens“ wie beispielsweise Nachrichten unter Beschuss zwischen einzelnen Batallionen laufend und mündlich zu übermitteln.

Günter Wallraff berichtet in „Ganz Unten“ beispielsweise von Radiologenberichten und Ergebnissen von Bluttests, dass der Anteil von Quecksilber im Blut laut WHO-Höchstwerten über 80 mal höher bei den Thyssen-Krupp Leiharbeitern war und dass man oft regelrecht von „Verheizen der Arbeitskräfte“ sprach.

Er hat sich extremsten Bedingungen ausgesetzt und dies über Monate durchgehalten um bestimmte Missstände und Ressentiments über Ausländer und auch Organisationshierarchien in Betrieben aufzudecken und offen zulegen und dies unter Einsatz des eigenen Lebens.

Ich kann da wirklich nur meinen Hut ziehen und Respekt aussprechen. Das Buch hat mir selbst sehr geholfen, einige Aspekte meiner Erwerbsbiografie aufzuarbeiten und halte das Buch auch heute noch für lesenswert, da viele Missstände auch nach einer langen Zeit von 40 Jahren immer noch existieren.

Er hat buchstäblich in die Hölle geschaut und ich hoffe, dass er noch lange seine Reportagen macht. Von mir aus auch im „RTL Format: Team Wallraff“ – „Ganz unten“ ist ein Buch, was man durchaus auch mit der Soziologiestudie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ vergleichen kann, welches zu einem weltweiten Klassiker der Gesellschaftswissenschaften wurde.

Ich organisiere eine Debian & Free Software Grill-Sommerparty – 16.8.2025 um 17:00 Uhr Stube Hochschule Harz

Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert und ich habe mich entschlossen, diesen Blogbeitrag quasi zur „offiziellen Webseite der Veranstaltung“ zu machen. Party ist sicherlich übertrieben – wir haben den Veranstaltungsort nicht exklusiv. Macht euch gerne ein Lesezeichen für die Seite und schaut hier immer mal wieder vorbei.

Bitte lest auf jeden Fall auch die FAQ und „Rules of Engagement“ am Ende des Textes.

Hallo zusammen,

ich möchte der lokalen und regionalen Linux-Community etwas für ihr Engagement zurück geben wollen und organisiere derzeit eine Sommerparty unter anderem für all diejenigen aus der Region, die im Urlaub zu Hause bleiben aber Fans freier Software sind.

Hier kurz die Eckdaten:
Datum – 16.8.2025
Startzeit: 17:00 – Open End wobei ich bereits um 16:00 Uhr anwesend bin um Formalien zu klären.
Ort: Stube der Hochschule Harz

Motto: Debian – The Gathering: A Tribute to Free Software

Es besteht eine Übereinkunft mit der Stube e.V. dass wir die Getränke direkt in der Stube erwerben aber wir bekommen einen Grill gestellt und können eigenes Grillgut mitbringen. Ich werde einige Bratwürste mitbringen aber Getränke sollen an der Bar von jedem einzeln gekauft und auch von euch zu studentenfreundlichen Preisen bezahlt werden. Es gibt keine Freigetränke aber ich bringe ein Kontingent an Bratwürsten und Brötchen für die Community mit.

Es wurden einige sehr erfahrene Leute aus dem Debianteam und angrenzenden Linux User Groups (LUGs) in Wolfsburg und Braunschweig eingeladen. Gerne könnt ihr Freunde mitbringen aber lasst die ganze Sache nicht in einen Flashmob ausarten.

Ihr erkennt unsere Tische in der Stube an einem aufgestellten Stoffpinguin namens „Juri“. Hierbei handelt es sich um einen Charakter aus dem Film „Die Schule der Magischen Tiere“, der u.a. in unserem schönen Wernigerode gedreht wurde.

Für die Debianfreunde unter uns wird zusätzlich noch eine Figur von „Buzz Lightyear“ aufgestellt. Debian bezieht die Namen für ihre Veröffentlichungen aus dem Film „Toy Story“. Diese Miniatur soll euch alle herzlich Willkommen heißen.

Ich selbst werde wohl ein Shirt von Codeweavers, dem Hauptsponsor hinter wine tragen.

See you then! Euer Maik

FAQ von Interessenten und „Rules of Engagement“:

  1. Findet die Party statt?
    Es ist nicht wirklich eine Party, eher ein etwas größerer Stammtisch in Geselligkeit . Wir haben den Veranstaltungsort nicht exklusiv und teilen ihn mit anderen Studenten vom Campus.

    Derzeit (7. August 2025) haben sich genug Interessenten zusammen gefunden, dass wir die Veranstaltung machen können.

    Es kommen voraussichtlich Leute von allen Lebensbereichen. Nicht alle sind Linuxcracks sondern auch gute Freunde aus meinem Umfeld und auch Kunden meines Kleinunternehmens.

    In aller Kürze: Ja!
  2. Soll man etwas mitbringen?
    Die Hochschule Harz verfolgt ein Nachhaltigkeitskonzept zur Müllvermeidung und Umweltschutz. Bitte bringt eure eigenen abwaschbaren Teller und Geschirr mit und packt gerne noch 2-3 Gedecke und Geschirr mehr ein für andere Gäste, die diesen Aufruf vielleicht nicht gelesen haben.

    Getränke mitbringen ist nicht erlaubt – wir haben ein Abkommen mit der Stube e.V., dass wir ihre Getränke, jeweils auf eigene Kosten und eigene Bezahlung an der Bar kaufen werden. Es gibt keine Freigetränke.

    Es wird aber ein limitiertes Kontingent an Bratwürsten und Brötch geben, die nicht vegan sind.

    Es wird meinerseits keine vegane oder vegetarische Ernährung angeboten. Nicht weil ich das boykottiere sondern aus organisatorischen Gründen beim Einkauf. De facto finde ich aber, dass vegetarische Ernährung auf jeden Fall Sinn ergibt.

    Wenn ihr also eine vegetarische/vegane Ernährung pflegt bitte ich euch, etwas von zu Hause mitzubringen. Alternativ könnt ihr den Netto-Supermarkt in der Friedrichstraße 19 auf dem Weg nutzen um euch einzudecken.

    Ansonsten bringt gerne auch etwas für die Community mit wie beispielsweise Saucen, Salate, Grillgut etc. was ihr teilen könnt und wollt. Sharing is caring – bzw. Join us now and share the Bratwurst.
  3. Nachhaltigkeitskonzept der HS-Harz
    Die Hochschule Harz verfolgt ein Nachhaltigkeitskonzept zur Müllvermeidung und Umweltschutz. Studenten werden schon in den Einführungsvorlesungen animiert, eigenes Geschirr zu Veranstaltungen mitzubringen und ich schätze die Umweltbeauftragte sehr. Ich weiß nicht wie sowas ankommt wenn man Wegwerfsachen mitbringt.

    Daher nochmals: Bringt eure eigenen abwaschbaren Teller und Geschirr mit und nehmt die nach Abschluss wieder mit. Packt gerne jeweils noch 2-3 Teller und Geschirr extra ein.
  4. Kann man Hunde mitbringen?
    Hunde an der Leine können mitgebracht werden. Die Stube hat auch eine Katze vor Ort, die aber für gewöhnlich  kein Interesse an Hunden zeigt.
  5. Ist dies ein exklusives Treffen? Trifft sich da die Linux L337-Krew?
    Nein – es ist kein elitäres Treffen. Es wird zwar gehofft, dass sich einige Entwickler aus der Debianszene einfinden aber auch wenn man nur wenig bis keine Berührungspunkte mit Linux und Free Software hat ist man herzlich willkommen.
    Ich hatte selbst großen Respekt damals davor zu einer Linux User Group zu gehen wurde aber herzlich aufgenommen und kann das nochvollziehen.
    Dieses Event ist für alle, die sich über Free Software informieren wollen bis hin zu gestandenen Veteranen.
    Also denn: Wenn ihr bislang mit den Themen Linux und Free Software noch nicht so viel anfangen konntet, macht den ersten Schritt und kommt vorbei.

    Weiterhin haben wir die Stube auch nicht exklusiv für „uns“. Es werden auch Studenten der HS-Harz vor Ort sein, die unter Umständen ganz andere Fächer als Informatik studieren. Behandelt sie entsprechend auch mit Respekt.
  6. Sind Studenten der HS-Harz willkommen?
    Kurz und knapp, ja. Ich habe selbst mal an der HS Harz studiert und war beeindruckt, wie viel in Initiativen etc. dort auf die Beine gestellt wird. Es wird Zeit etwas zurück zu geben, da mir mein Studium dort viele neue Impulse gegeben hat.
    Die Stube steht für „Studentische Begegnungsstätte“ und daran werden wir uns auch halten. (s. Frage 5) – Ebenso soll diese Veranstaltung für Flashmobs oder so aus Respekt vor der Stube keineswegs missbraucht werden.
    Es ist eure Hochschule und ihr habt ein Interesse daran, die Stube nicht zu zerstören oder ähnliches. Es werden einige meiner engen Freunde vor Ort sein und auch Kunden von mir – behandelt sie mit Respekt und veranstaltet keinen Flashmob oder ähnliches. Im letzteren Fall seid ihr definitiv nicht Willkommen.
    Da die HS Harz ein Nachhaltigkeitskonzept verfolgt, bringt gerne auch eure eigenen abwaschbaren Teller und Geschirr mit. Vielleicht habt ihr auch noch etwas Grillgut, was ihr mit der Community teilen wollt.
  7. Ist dies ein Hackertreffen?
    Der Begriff „Hacker“ stand ursprünglich für jemand, der kreative Lösungen mit Hilfe von Computer und Datentechnik entwickeln und umsetzen kann.

    Im Laufe der Zeit assoziiert man in unseren modernen Zeit den Begriff „Hacker“ mit jemanden, der in fremde Computersysteme einbricht, Daten korrumpiert und manipuliert – häufig für finanzielle Entlohnung. Von letzteren wird sich meinerseits klar distanziert und sich mehr dem ursprünglichen Begriff des Hackers orientiert.

    Wenn ihr also irgendwelche „Zero-Day Exploits“ oder ähnliches sucht seid ihr auf der komplett falschen Veranstaltung. Bitte kommt nicht. Wenn ihr aber wirklich an „Free Software“ (as in Freedom) interessiert seid, kommt vorbei.
    Und wer bewusst die Netwerkinfrastruktur der Hochschule oder der Stube schädigen will, der soll auch wegbleiben.
  8. Gibt es Freebies, Swag, Werbematerial oder Goodies?
    Nicht wirklich. Es wird ein begrenztes Kontingent von Bratwürsten und Brötchen geben, die ich der Allgemeinheit zum Verzehr spendiere.
    Bezüglich Getränke wird von der Stube erwartet, dass wir die Getränke selbst individuell an der Bar bezahlen. Dafür brauchen wir keine Miete für die Stube bezahlen und wir werden gemeinsam zusammen dafür sorgen, dass genug in die Kasse des Stube e.V. von uns allen durch die Getränke zurückfließt. Kostenlose Getränke gibt es also nicht – jede*r zahlt die Getränke für sich.
    Vertreter von Distributionen können aber gerne Goodies (wie Aufkleber oder Pins etc.) ihrer Distribution mitbringen und kostenlos verteilen.
    Ansonsten können auch gerne Visitenkarten mitgebracht werden um sich untereinander zu vernetzen. Alternativ könnt ihr eure Kontaktdaten auch gerne untereinander per digitaler Visitenkarte austauschen. Es ist und bleibt aber ein Free Software Community Meeting.
  9. Kann ich die Veranstaltung irgendwie unterstützen?
    Es handelt sich um ein nicht kommerzielles Event und ist eine Hommage an die Free Software Community. In meiner Kleinunternehmung ist es eine große Entlastung, dass ich beispielsweise für mein Warenwirtschaftssystem oder Officesuite keine monatlichen Abonnements zahlen muss. Diese Ersparnisse sollen nun in Form von Grillgut an die Community zurück gegeben werden.
    Da aber nur begrenzt Bratwürste, Brötchen und Steaks vorhanden sind ist es SEHR von Vorteil wenn ihr etwas eigenes Grillgut, Besteck oder evtl. Salate mitbringt und ggf. bei großen Portionen, der Community etwas abgebt.
    Wer möglichst „just in time“ etwas kaufen möchte, findet auf der Friedrichstraße wo der Campus sich befindet auch einen Netto-Supermarkt.
    Ebenso suche ich noch jemand, der mich zu Hause abladen kann und Leute, die noch beim Aufräumen, Grillputzen oder Abwaschen helfen. Ich wäre euch da sehr verbunden.
  10. Parkplätze
    Der Campus hat einen großen Parkplatz vor dem Hauptgebäude mit der „Tasse“ aber es ist ein kleines Stück bis zur Stube. Die nahegelegensten Parkplätze befinden sich zwischen Wohnheim 1+2. Von dort aus sind es nur ein paar Meter fußläufig bis zur Stube. (s. Karte)