Ankündigungen: Besuch der WOBLUG am Donnerstag den 13. Februar 2025 – Vortrag zu wine im Gepäck

Das kommende Wochenende werde ich in Hannover verbringen und mir ist aufgefallen, dass die Wolfsburger Linux User Group (WOBLUG) am Donnerstag wieder ein Treffen hat.

Hierzu habe ich meine Vortragsfolien zu „wine“ ein wenig auf den neuesten Stand gebracht und biete dort einen Vortrag dazu an.

Falls es bestimmte Fragen vorab oder Anwendungswünsche für eventuelle Tests gibt, schreibt sie gerne in die Kommentare. Ich werde dann schauen was ich machen kann.

Ankündigung: Stand auf den Chemnitzer Linuxtagen zusammen mit der Linux-Gaming Community „Holarse – Spielen unter Linux“

Ich freue mich bekannt zu geben, dass ich die Chemnitzer Linuxtage am 22. und 23. März 2025 besuchen und dort am Stand mit „Holarse – Spielen unter Linux“ unterkommen werde.

Am Stand könnt ihr mich dann mit Fragen zum Thema „wine und CrossOver“ löchern wobei man mich wahrscheinlich mit einem wine- oder Codeweavers-Shirt erkennen wird.

Ich freue mich jetzt schon darauf, euch zu sehen.

Gerne könnt ihr mir schon über die Nachrichtenfunktion des Blogs einige Wünsche oder Termine vorschlagen wobei ich aber nicht versprechen kann, alles umsetzen zu können.

Pretty Good Solitaire – Die erste CrossTie im Jahre 2025

Über eine Diskussion im Linuxguides-Forum bin ich auf eine Sammlung von Kartenspielen namens „Pretty Good Solitaire“ aufmerksam geworden.

Die Spielesammlung wird als Shareware vertrieben und man kann einige Zeit lang spielen und natürlich ausgiebig mit „wine“ und CrossOver, der kommerziellen Version vom Hauptsponsor ausgiebig testen.

Unter Linux kam dabei der aktuelle Release Candidate 10.0-RC4 zum Einsatz und für CrossOver habe ich unter Apple Macintosh getestet.

Da es sich unter Apple Macintosh nicht direkt starten ließ – Icon verschwindet gleich wieder aus dem Dock – habe ich daher ein Installationsskript für CrossOver geschrieben.

Den Grund für den Absturz konnte ich unter Linux ermitteln, dass auf eine Visual Basic 6 Runtime fehlte, die aber über „winetricks vb6run“ nachgerüstet werden kann.

Ein Bericht für die AppDB mit der aktuellen Version wurde auch eingereicht und wird hoffentlich die Tage frei geschaltet.

Zweites Tauschticket-Jahresziel erreicht – Mehr als 250 Artikel online

Ich freue mich bekannt zu geben, vor ein paar Wochen mein zweites Jahresziel bezüglich tauschticket.de erreicht zu haben:

Über 250 Artikel sind nun mittlerweile online: Ein besonderer Dank geht an R.W. aus T. der mir eine große Sammlung von BluRay-Filmen überlassen hat, die nun nach und nach eingestellt werden.

Falls ihr an meinen Artikeln Interesse habt, schaut gerne mal auf der Plattform vorbei und sucht nach dem Schlagwort „mwagner“ oder klickt einfach auf meine Tauschticket.de-Homepage.

Tauschticket.de – ein Jahresziel bereits erreicht

Ich freue mich bekannt zu geben, dass ich vor einigen Wochen das Ziel von 150 positiven Bewertungen auf tauschticket.de erreicht habe. Aber seht selbst:

Über 150 positive Bewertungen auf Tauschticket.

Geplant ist, bis Jahresende, 250 Artikel im Tauschregal zu haben. Ich bin zuversichtlich, dass ich es schaffen werde.

Viele DVDs müssen „out of the door“ aber mit Hilfe eines Barcodescanners lassen sich die EAN-Strichcodes schnell einlesen, was die Eingabezeit enorm verkürzt.

Kleines (Gedanken-) Projekt: Einen Arcade Automaten bauen

Den heutigen Brückentag habe ich für ein kleines Gedankenspiel und Recherche für ein kleines Projekt verwendet:

Ich war mal stolzer Besitzer eines Arcadeautomaten und mehrerer Spieleplatinen aber nach dem Tod meines Vaters mussten meine Mutter und ich die damals sehr große Wohnung in Rühen, Niedersachsen aufgeben und der Automat landete letztendlich auf dem Schrott.

Dies war mal das gute Stück…

Inspiriert durch verschiedene Internetrecherchen, fand ich auf ebay.de einen Bausatz aus Spanien, der wohl auch nach Deutschland verschifft werden kann.

Jedoch würde ich gerne mein Geld in der lokalen Wirtschaft von Wernigerode belassen und den Standort unterstützen wollen und suche momentan nach einer Tischlerei oder Zuschneidedienst eines Großmarktes, der mir das Gehäuse schon mal zusammen schneiden kann.

Es gilt auch darum, das Angebot auf ebay preislich zu schlagen.

Links:

In Pursuit of Slack – Slackware im Vergleich mit Fedora Linux

Kürzlich erreichte mich ein Telefonat von einem Interessenten, der sich bei meinem Kleinunternehmen für eine Installation von Fedora Linux auf seinen Laptops interessierte.

Da sich viele Schritte in den Installationsroutinen einer Linuxdistribution (Partitionieren, Sprache einstellen, Dateisysteme anlegen, Paketauswahl) ähneln übernahm ich den Auftrag gerne.

Fedora Linux ist heute in der Version 41 erschienen und ich habe die letzten Tage damit verbracht, meinen alten Fedora-Account (tapwag) wieder zu reaktivieren. Mehr als 10 Jahre war ich dort nicht mehr eingeloggt.

Was sich aber in der Zwischenzeit dort getan hat ist enorm: Viele Distributionen entwickeln sich mit der Zeit, dass immer mehr Dienste (z.B. Wiki, Bugzilla, Mailinglisten, IRC-Kanäle etc.) hinzukommen für die man dann unter Umständen mehrere Logins braucht.

Das ist auf der Webseite fedoraproject.org jedoch nicht der Fall: Single-Sign-On gibt es dort wohl schon lange. Überrascht hat mich aber, dass Fedora ein Gamificationsystem ausgeklügelt und implementiert hat.

Wie sieht sowas in der Praxis aus? Man bekommt Auszeichnungen und entsprechende „digitale Orden“ für die Aktionen, die man bei Fedora erledigt. Auch gibt es sekundengenaue Ranglisten, wer die meisten Bugs gehebt, darüber berichtet etc.

Selbst für das Ändern meines Login-Passwort habe ich eine entsprechende Auszeichnung bekommen.

Einerseits motiviert das sehr, sich bei Fedora reinzuhängen und mitzuarbeiten. Man kann sich eine Art „digitalen Ruf“ erarbeiten und sich in gewisser Weise in der Fedora-Entwicklergemeinde „hocharbeiten“.

Wenn man dann sich im echten Leben wie beispielsweise einer Linuxveranstaltung trifft dann geht unter Fedora-Entwicklern dieser Ruf einem wahrscheinlich voraus – kannte man doch bislang nur den „Screenname“ bzw. Benutzernamen auf der Fedoraplattform.

Für mich klingt das durchaus reizvoll aber man ist halt enorm an die Plattform gebunden, die letztendlich IBM gehört und ich möchte mich aus Konzerninteressen eher fern halten wollen.

Für jüngere Leute, die ohnehin sehr IT-affin sind, kann ich mir vorstellen, dass sowas auf jeden Fall motivieren kann.

Persönlich finde ich Slackware wesentlich persönlicher und man kennt die Leute im Umfeld halt. Es ist auch die einzige Distribution, wo ich selbst Pakete kompilieren und schnüren kann – es ist auch nicht sonderlich schwer. Man hat sich einfach daran gewöhnt und Kompilieren für Aktionäre mache ich seit meinen openSUSE Zeiten nicht nochmals und auch nicht mehr.

Besuch und Ausstellen auf dem Linux Presentation Day 2024.2 in Braunschweig

Wie bereits angekündigt, habe ich gestern den Linux Presentation Day in Braunschweig 2024.2 besucht und dort an meinem üblichen „Tisch 4“ einige Sachen zu wine und CrossOver präsentiert.

Zu diesem Zweck habe ich mir auch einen kleinen Tischaufsteller gebastelt und mit dem Logo der BS-LUG und Tischnummer sowie Thema aufgestellt.

Ich habe mich insbesondere über den Besuch von Michael W. aus Wolfsburg, black_tencate von ubuntuusers.de sowie Dennis von Linux Guides gefreut.

Die Besucherzahl war zwar nicht sonderlich hoch aber die Qualität und Intensität der Gespräche war für mich zufriedenstellend.

wine ist ja nicht unbedingt das leichteste Thema und man konnte gut auf einzelne Aspekte eingehen und die Thematik erläutern.

A special Thank You goes out to Codeweavers for sending me the wine T-Shirt I was wearing.

Mein Fazit: Gerne wieder! Danke an FKN-Systems, die Firma des Organisators, „Küchenbullen Udo“ und natürlich an Michael, der mich zum Bahnhof brachte. Gegen 23:00 Uhr war ich dann auch wieder zu Hause.

Warum ich die Neuauflage des Nokia 3210 nicht kaufen werde

Seit einigen Monaten ist die Neuauflage des Nokia Klassikers 3210 auf dem deutschen Markt erhältlich.

Den Vorgänger des Handys, Nokia 3310 (2017) hatte ich etwa vor zwei Jahren gebraucht über Kleinanzeigen.de gebraucht gekauft und war an sich auch ganz angetan. Ein paar Wochen war es sogar mein Haupttelefon.

Bis dann ein wichtiges Detail auftrat, womit ich nun überhaupt nicht gerechnet hatte und was in keinem Test (auch von professionellen und prominenten Publikationen) auch nur ansatzweise erwähnt wird:

Der Kalender kann nur 20 Einträge aufnehmen und es sind softwaretechnisch auch nicht mehr Einträge vorgesehen. Das Kalenderprogramm blockiert dann einfach mit der Meldung „Maximal 20 Einträge möglich.“

Wenn man bedenkt, dass ein kleiner Commodore 64 Heimcomputer weniger Arbeits- und Diskettenspeicher hatte, empfinde ich diese softwareseitige Blockierung von Nokia einfach nur als einen schlechten Scherz.

Mein Fazit: Gefühlt jeder Tester und auch Nokia sprechen an, dass die Neuauflage des Spiels „Snake“ dabei ist – aber solche Softwareblockaden werden nicht angesprochen.

Das Nokia 3210 4G kommt mit der gleichen Version des Series 30+ Betriebssystem und ist für mich daher keine Alternative. Meine Erfahrungen habe ich schon mit dem Vorgänger gemacht. Insofern: Ei, kiitos.. (Finnisch für „Nein Danke“)

Beitragsfoto: HMD Global Pressroom – https://www.hmd.com/en_int/press/nokia-3210-press-release