Zuma Deluxe – Wochenende

Ich schaue mir gerade die alten PopCap Spiele wie Bejeweled oder Zuma an ob sie noch unter Linux bzw. wine funktionieren. Ich glaube sowas ist genau mein Genre.. Casual Games nennt man die glaube ich. Keine Story, leicht zu lernen, etwas knobeln und sich keinen Kopf machen für ein paar Minuten..

EIn Freund von mir hatte mir berichtet, dass der Bubble-Shooter „Zuma“ wohl unter wine nicht so richtig im Fullscreen möchte und ich habe aus Bequemlichkeit, erstmal mit der aktuellen Beta1 von CrossOver auf dem Mac getestet und konnte die Problematik nachvollziehen.

Einen entsprechenden Report habe ich bei Codeweavers eingereicht, mal sehen wie sie darauf reagieren und ob sie die Fullscreen-Problematik fixen können.

Bei solchen Tests recherchiere ich oft parallel und bin dabei auf ein Projekt namens „Zuma-Deluxe-HD“ aufmerksam geworden. Es handelt sich dabei um eine moderne Implementation von Zuma, die insbesondere die höheren Auflösungen und Formate (also nicht 4:3) der modernen Monitore unterstützen soll. Zuma ist ja schon ein etwa 20 Jahre alter Softwaretitel.

Zuma-Deluxe-HD wurde unter Windows programmiert und der Quelltext der Software ist öffentlich auf github.com verfügbar. Ich habe mich also gefragt, ob dieser auch unter Linux übersetzt (kompiliert) werden kann.

Hierzu hatte ich im Laufe des Tages auch einige Anfragen in Foren wie bei LinuxGuides und auch in den Chat der Linuxgaming-Community „holarse“ gestellt und mir wurde von beiden Seiten sehr gut geholfen und es wurde sich wirklich da reingehängt.

Ebenso haben wir gemeinsam dem Entwickler sogenannte „Pull Requests“ geschickt damit einige Hürden bei der Kompilierung unter Linux in Zukunft etwas reibungsloser ablaufen. Ob er sie implementiert, steht natürlich noch aus.

Insbesondere geht ein großer Dank an nkn80 aus dem Linuxguideforum, der die ganze Aktion intensiv begleitet und im Forum dokumentiert hat.

Auch unterstützten mich comrad von holarse Linuxgaming und seine Crew rund um Fragen wie CMake, Generatoren etc. für den Einstieg. Ihm ist auch zu verdanken, dass ich bei einer Bibliothek Groß- und Kleinschreibung korrekt identifizieren konnte und weiter kam.

Einige Mitglieder von holarse fühlten sich im Matrixchat an alte Zeiten erinnert, wo man Spiele unter Linux mit Einsatz und kreativen Ideen letztendlich zum Laufen überredete.

Letztendlich gelang es auch, das Remake zum Laufen unter Linux zu bringen.

Es war eine große Arbeit und regelrechtes Ringen mit dem Computer. Ich danke allen Teilnehmenden für Ihren Einsatz und spreche meinen größten Dank und Respekt an alle aus.

In diesem Sinne: Happy Hacking! Euer Maik

Erste neue Entwicklerversion von wine 11.0 veröffentlicht und einer meiner Bugs wurde behoben

Nachdem vor einigen Tagen wine 11.0 im stabilen Zweig finalisiert und veröffentlicht wurde kommt nun auch eine aktuelle Entwicklerversion.

Entwicklerversionen werden in wine etwa alle zwei Wochen veröffentlicht und können einige neue wine-Bugs beseitigen.

So war es auch bei einem Bug, den ich vor langer Zeit gemeldet hatte.

Heute werde ich mich wohl auch ein wenig mit Corel Draw 12 beschäftigen und schauen ob sich bei einem anderen Bug im Programm etwas getan hat.

(Buhl-)en um Steuersoftware

Frohes neues Jahr!

Ich habe mich kürzlich ein wenig mit einigen Steuerprogrammen unter Linux beschäftigt.

Da ich den Status des App-Maintainers für Aldi Steuer immer noch innehabe obwohl ich meine letzte Steuererklärung rein über ELSTER-Web abgegeben habe, habe ich mir „Aldi Steuer 2025“ mal wieder etwas genauer angeschaut.

Hierzu bin ich auf einen Bug bei der Installation über wine 11.0-rc4 gestoßen, den ich natürlich gleich gemeldet habe.

Da im letzten Jahr in der wine-Szene viel über Adminrechte gesprochen und diskutiert wurde, gehe ich davon aus, dass es sich um ein Duplikat (Duplicate) handelt aber man wird sicherlich im Laufe der Zeit die Problematik beheben können.

Weiterhin habe ich für die AppDB einen entsprechenden Eintrag für Aldi Steuer 2025 angelegt und den entsprechenden Bug dort unter „Known Bugs“ (Bekannte Probleme) verlinkt.

Gerne könnt ihr entsprechende Testberichte, Bugverlinkungen etc. unter diesem Eintrag für Aldi Steuer 2025 dann einreichen.

Buy Nothing Rebellion und mein Beitrag

Gestern habe ich etwas bei mir in der Wohnung aufgeräumt und einige Sachen ausgemistet.

Einige Bücher mussten aus dem Regal weichen aber werden demnächst in den Tauschregalen von Wernigerode wieder auftauchen.

Unter anderem konnte ich einen Rollcontainer von Ikea von seinen Inhalten befreien und habe ihn auf kleinanzeigen.de eingestellt.

Dort fand sich auch gleich ein Abnehmer, der ihn heute abholt. Darüber freue ich mich sehr.

Statusbericht Onlinehandel – Tauschticket und einige generelle Empfehlungen für den Onlinehandel

Das Jahr 2025 verlief auf der Platform „tauschticket.de“ wirklich wunderbar: Ursprünglich waren 250 positive Bewertungen angespielt, was mit 335 positiven Bewertungen wirklich übererfüllt wurde.

Hin und wieder schreibe ich mit meinen Tauschpartnern wie sie Ihre Aktivitäten planen und durchführen.

Dies hat mich motiviert, meine Tipps zur Weihnachtszeit nieder zu schreiben wie ich meinen persönlichen Workflow um einiges beschleunigt habe.

  • Etikettendrucker kaufen: Vor einiger Zeit habe ich mir auf ebay einen Brother QL-500 Etikettendrucker mit Druckrollen für etwa 30 Euro inkl. Versand ersteigert und eine Designvorlage für Adressetiketten erstellt.
    So brauche ich aus Tauschticket, die Empfängeradresse nur per „Copy & Paste“ in die Designvorlage einzufügen, mache einen Tastatur-Shortcut (Kürzel) auf „Speichern“ und drucke danach sofort das Etikett.
  • Immer genug Briefumschläge und Briefmarken in Petto haben: Abhängig von der Art der Artikel, die ihr verschickt, achtet darauf, dass ihr genug passende Umschläge für eure Artikel auf Vorrat habt.
    Beispielsweise habe ich relativ viele CDs, DVDs und BluRays im Tauschregal so dass ich den passenden Portobetrag (z.B. DVD zu 1,80 Euro Porto) nur vom Briefmarkenheft ziehen und auf den Umschlag aufkleben muss.
    Im Prinzip wäre die Sendung damit auch schon fertig.
  • Kleiner Dankesaufkleber als Aufmerksamkeit auf die Sendung (optional): Gerade jetzt zur Weihnachtszeit kann man beispielsweise bei Vistaprint eine Rolle mit kleinen Stickern kaufen („Vielen Dank für Ihre Bestellung“ oder „Merry X-Mas“) kaufen oder mit einem Weihnachtsstempel versorgen. So eine kleine persönliche Note hinterlässt (hoffe ich zumindest) einen guten Eindruck was sich dann in positiven Bewertungen niederschlägt. Positive Bewertungen heben das Vertrauen – die ideale Basis für Folgegeschäfte.

Was sind eure Tipps und Workflows? Lasst uns gerne mal in den Kommentaren darüber diskutieren.

Frohe Weihnachten!

Bericht von der Free Software Party „The Gathering: A Tribute to Debian Linux“

Hello everyone using Linux,

Die Debian-Tribute-Party war sehr erfolgreich und ich bin sehr zufrieden.

Insgesamt fanden sich in der Stube der Hochschule Harz, eine kleine, aber Linux-eingeschworene Hackergemeinde von 16 Leuten ein und es wurde munter gegrillt, gesessen und gefachsimpelt.

Ich danke der Stube e.V., dass wir die Feier so gut durchziehen konnten und auch allen, die an der Feier im Sommer teilgenommen haben. Ich hoffe ihr hatte viel Spaß und konntet neue Motivation für eure Linuxaktivitäten sammeln.

Auch danke ich der Stube, dass sie für dieses Event Barpersonal gestellt haben: Ich hoffe, dass wir den Break-Even zumindest erreicht haben aber die Stimmung war sehr gut. Insbesondere auch, dass die ganze Zeit eine Spotify-Playlist mit alten Hits aus den 80s gespielt wurde.

Highlights waren der Besuch vom Debian World Project Leader Andreas T. aus unserem schönen Wernigerode, seine Gäste aus Taiwan und die Zusammenkunft mit den Kanotix-Linux-Boys aus Braunschweig. Allzeit Happy Hacking! Linux rockt einfach!

See you next year and party on! Das Event wird kommenden Sommer wiederholt.

A Tribute to Günter Wallraff – oder: Deutsches „Sisu“

Kürzlich habe ich den Klassiker des Undercover-Journalismus „Ganz unten“ von Günter Wallraff gelesen, der in den 80er Jahren erschienen ist.

Das Buch zeigt, dass die 80er Jahre neben Schulterpolstern, schrillen Farben und Synthesizermusik auch ihre ganz eigenen Schattenseiten hatten.

Günter Wallraff, verkleidet sich in diesem Reportageband als „Türke Ali“ und schleust sich in die Zeitarbeiterbranche ein, wobei er unter anderem bei McDonald’s, Thyssen-Krupp und auch bei Pharmaexperimenten vermittelt eingesetzt wird.

So ist er bei Thyssen-Krupp beispielsweise zusammen mit seinen größtenteils türkischen Kollegen damit beauftragt, Industrieanlagen von giftigen Müll und Abfällen ohne Schutzkleidung oder Atemmaske zu reinigen.

Das Buch beschreibt ein Stigma, was es in der Leiharbeit bei vielen Firmen und deren Verleiher immer noch gibt und wo die Zeitarbeitsfirmen teils mehr verdienen, als derjenige, der die Arbeit letztendlich verrichtet.

„Sisu“ ist ein Begriff aus dem Finnischen und kommt auch im Buch vor und wird mit „Ausdauer, Geduld und Beharrlichkeit“ dort übersetzt.

Ich möchte hinzufügen, dass diese Übersetzung nicht unbedingt den Kern, des finnischen „Sisu“ trifft. Man hört ihn oft auch bei Sportübertragungen beispielsweise beim Skilanglauf wenn ein finnischer Läufer oder Läuferin gerade das Feld weit anführt und unter extremen körperlichen Anstrengungen den Vorsprung bis ins Ziel auf.

Historisch gesehen kam dieser Begriff auch während des Winterkrieges von Finnland gegen die Sovietunion auf hatte die Nuance „extreme Situationen meistern unter Einsatz des eigenen Lebens“ wie beispielsweise Nachrichten unter Beschuss zwischen einzelnen Batallionen laufend und mündlich zu übermitteln.

Günter Wallraff berichtet in „Ganz Unten“ beispielsweise von Radiologenberichten und Ergebnissen von Bluttests, dass der Anteil von Quecksilber im Blut laut WHO-Höchstwerten über 80 mal höher bei den Thyssen-Krupp Leiharbeitern war und dass man oft regelrecht von „Verheizen der Arbeitskräfte“ sprach.

Er hat sich extremsten Bedingungen ausgesetzt und dies über Monate durchgehalten um bestimmte Missstände und Ressentiments über Ausländer und auch Organisationshierarchien in Betrieben aufzudecken und offen zulegen und dies unter Einsatz des eigenen Lebens.

Ich kann da wirklich nur meinen Hut ziehen und Respekt aussprechen. Das Buch hat mir selbst sehr geholfen, einige Aspekte meiner Erwerbsbiografie aufzuarbeiten und halte das Buch auch heute noch für lesenswert, da viele Missstände auch nach einer langen Zeit von 40 Jahren immer noch existieren.

Er hat buchstäblich in die Hölle geschaut und ich hoffe, dass er noch lange seine Reportagen macht. Von mir aus auch im „RTL Format: Team Wallraff“ – „Ganz unten“ ist ein Buch, was man durchaus auch mit der Soziologiestudie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ vergleichen kann, welches zu einem weltweiten Klassiker der Gesellschaftswissenschaften wurde.

MacBook Pro 13″ in Reparatur

Über das Forum macuser.de hat ein Benutzer ein MacBook Pro 13″ günstig als defekt angeboten.

Genauer gesagt handelt es sich um das Modell: MacBookPro8,1 (A1278) von 2011.

Das Gerät kam glücklicherweise mit Netzteil und Magsafe-Ladeanschluss, was mir sehr gut gefallen hat. Es lädt auch auf. Auch die original Verpackung des Gerätes war in der Sendung enthalten. Optisch macht es einen sehr guten Eindruck.

Beim Einschalten stellte ich fest, dass anstelle des Startgongs ein dreimaliges Piepen im Abstand von fünf Sekunden ertönt was laut einer Recherche ein Signal ist, dass der Arbeitsspeicher nicht initialisiert werden konnte. Der Bildschirm blieb schwarz.

Also: iFixIt-Werkzeug rausgeholt und den Laptop aufgeschraubt, eine provisorische SSD mit 128 MB eingebaut und los. Bei so älteren Laptops klappt sowas ja glücklicherweise noch.

Ergebnis: Das dreimalige Piepsen hörte auf aber der Bildschirm blieb immer noch beim Hochfahren schwarz und es ertönte nun viel mehr ein einmaliges Piepsen / Ton alle 5 Sekunden.

Habt ihr vielleicht eine Idee? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar wenn ihr Ideen habt..

Jahresziel für Tauschticket bereits erreicht – 250 positive Bewertungen

Ich freue mich bekannt geben zu können, dass ein Jahresziel bezüglich meines Mini-Onlinehandels über Tauschticket bereits erreicht wurde.

Hierzu habe ich einen Screenshot meiner Bewertungen gepostet, dass ich 250 positive Bewertungen mittlerweile erreicht habe.

Aber warum steht dort 251?

Leider war die 250te Bewertung negativ: Es ging um einen Film, der bei der Kundin leider nie ankam und ich wenigstens im Vorfeld angeboten habe, das Ticket (die virtuelle Währung) wenigstens zurück zu erstatten um die negative Bewertung zu vermeiden.

Leider bekam ich dann doch die negative Bewertung, was ein wenig Enttäuschung aufkommen lässt. Aber okay, damit werde ich wohl leben müssen und kann es auch.

Learnings sind auf jeden Fall, dass Musikkassetten sich durchaus noch einiger Beliebtheit erfreuen und ich danke auf jedem Fall dem Benutzer „trikerider“ der einiges an Kassetten abgenommen und immer zügig und positiv bewertet hat.

Falls jemand von euch gerne mit mir auf tauschticket.de aktiv werden möchte, verwendet gerne meinen Werbelink über den ihr euch registrieren könnt und dabei ein kostenloses Ticket sowie 1 Euro Startguthaben bekommt.

Meine Artikel und mein Tauschregal könnt ihr auf jeden Fall gerne über eine Suche nach „mwagner“ dort einsehen.

Ich freue mich auf euch in der „Mutter aller Ökonomien“.

Tarifwechsel bei meinem Handyvertrag – Oder: Ein Nachruf auf meine alte Simkarte

Ich habe gestern meinen Handytarif ein wenig umgestellt und dabei meine erste Vertragssimkarte entsorgt, die mittlerweile bestimmt schon über 15 Jahre bei mir im Einsatz war.

So um das Jahr 2007 war es, dass ich den O2 Shop in Kassel betrat und dort den Tarif Genion S abgeschlossen hatte.

Ich wohnte nahe der Universität Kassel an der Weserspitze in einem Mehrfamilienhaus zur Miete und wollte mir zuerst kein Festnetz mehr anschaffen.

O2 Genion hatte damals ein Alleinstellungsmerkmal in den Tarifen, dass man 500 Meter rund um seine Heimatadresse eine sogenannte Homezone hatte aus der man für 3 Cent pro Minute Festnetznummern anrufen konnte.

Ich erinnere mich noch genau wie ich stolz auf der SIM-Karte gesehen habe, dass die Karte UMTS-fähig ist und wie ich eine SMS bekommen hatte, dass UMTS aktiviert wurde.

Allerdings war mein damaliges Mobiltelefon Siemens MC60 nicht UMTS-fähig. Es hatte aber eine kleine Kamera eingebaut und ich konnte einige Abenteuer aus der Welt des „Schwarzen Auges“ – einem Fantasyrollenspiel auf dem kleinen Handy spielen.

Nun ist mein treuer Freund, die alte SIM-Karte, Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen und passt auch nicht mehr von der Größe in mein aktuelles iPhone. Eine Multikarte kostet mittlerweile zusätzliche Gebühren und das Geld ist sicherlich woanders besser aufgehoben.

Machs gut meine gute, alte SIM-Karte. Die Zeit mit Dir war wunderschön.