A Tribute to Mandrake Linux – Meeting Gael Duval at Chemnitzer Linuxtage 2024

My very first Linux distribution was a boxed set of S.u.S.E. which came with a manual I used a lot for my first steps in Linux.

However it was Mandrake Linux 9.2 I fell in love with. Originally Mandrake Linux started out as a fork of the market leader’s distribution RedHat Linux.

Mandrake Linux was originally also on the Paris Stock Exchange but it wasn’t your standard company discounting cashflows etc. but it was a welcoming home for the Linux community as a whole.

Besides selling bundles with proprietary software called “Powerpacks” Mandrake also made money through a club model membership. They even offered a Mandrake Gaming Edition including a copy of “The Sims” or later as Mandriva SA company a complementary copy of “Flatout” which was a racing game.

Mandrakeclub had some interesting features as you could place votes on which bugs to fix first in the distribution which packages to include – something I haven’t seen for a long time in Free Software projects.

Through the help of the community it became possible to add new features to the distribution such a meta package manager called “urpmi” or the legendary Mandrake Control Center similar to SUSE’s YaST (Yet another Setup Tool) whereas YaST at the time was proprietary.

Through all these efforts Mandrake not only built on the market leader’s Linux distribution but made it into a much better product available to download for everyone through FTP-servers worldwide.

Some small enterprises even made money selling copies on CD-ROM they burnt on their home devices and also had a chance to partner with Mandrake as resellers being listed on the Mandrake website.

And this is the stuff true legends are made of. Mandrake Linux for me was “The pure blend” of Linux distributions.

During the recent Chemnitzer Linuxtage in Saxony, Germany I had the chance to meet Mandrake Linux’ founder Gael Duval who is now working on different projects and gave a talk during the Linux event about his degoogled smartphone project called “/e/”

As a small Linux/Unix self-employed person whose job has once been saved by installing Mandrake Linux on the company webserver to keep syndication and presentation of images on the web for a small photo agency going I wish him all the best for his project and whatever he will take on.

OpenMandriva Calamares-Installer Sprachupdate

Ich wünsche euch allen einen schönen Ostermontag.

Wer die aktuellen Vorab-Releases von OpenMandriva in letzter Zeit getestet hat, weiss, dass OpenMandriva schon seit einiger eine neue Installationsroutine namens Calamares verwendet.

Calamares wird beispielsweise auch bei Manjaro, Netrunner und anderen Distributionen eingesetzt und ich freue mich bekannt zu geben, dass nun die deutsche Lokalisierung vollständig ist.

Shop zum Kauf von CrossOver 15 kommt

Die Deutsche Telekom fährt aktuell eine Kampagne zum Wirtschaftswunder 4.0 und sieht einige Defizite in der Digitalisierung mittelständischer Unternehmen.

Im Rahmen der CeBIT 2016, welche unter dem Hauptthema d!economy lief habe ich unter anderem den Telekomstand besucht und mir deren Shoplösungen vorstellen lassen.

Da es ein Messesonderangebot mit 6 kostenlosen Monaten Shopnutzung gab, habe ich bei dieser Gelegenheit gleich einen Shop gemietet um dort CrossOver-Lizenzen und OpenMandriva-DVDs zu verkaufen.

Ich werde also nicht, wie ursprünglich geplant, auf osCommerce-Deutsch setzen aber es hat mir sehr viel Spaß gemacht, im Sourcecode einige Änderungen zu machen und diese in meinem github.com-Repository zu veröffentlichen.

Den Status des VAR (Value Added Reseller) habe ich bereits und auch angefragt, ob Codeweavers mit einem Vertrieb auf dem elektronischen Marktplatz ebay einverstanden sind. Bislang habe ich aber noch keine Rückmeldung.

Ich wünsche euch allen ein frohes Osterfest!

Übersetzung von ROSA soundKonverter schreitet voran

Hallo zusammen,

heute hatte ich ein wenig Zeit und habe mal einen Abstecher zu ROSA gemacht: ROSAlab hat mit Mandriva SA am 2011er Release von Mandriva Linux gearbeitet und gibt auch eigene Software heraus.

Ein Programm davon ist der soundKonverter, der Audiodateien in verschiedenste Formate wandelt. Der deutsche Übersetzungsstatus wurde heute Nachmittag auf 80% gebracht und ich hoffe, die Übersetzung demnächst fertig stellen zu können.

Für das KDE-Projekt habe ich heute auch noch eine kleine Datei lokalisiert, ebenso für openSUSEs YaST, da ich es nicht sonderlich mag, englische und deutsche Zeichenketten vermischt zu haben.

Erste Gehversuche auf dem Open Build Service und mein erstes .rpm-Paket

Heute Vormittag hatte ich ja einen Artikel über das Kompilieren von freesynd geschrieben und dabei wurde an der Paketverwaltung vorbei installiert. Warum also nicht mal probieren, aus diesen Erkenntnissen sein erstes eigenes Paket zu bauen?

Ich hatte bereits unter Mandriva Linux mich des öfteren im Paketbau versucht, bin aber ziemlich häufig gescheitert. openSUSE, was ich ja tagtäglich nutze bietet unter build.opensuse.org einen eigenen Buildservice an. Dort kann man nicht nur Pakete für openSUSE paketieren lassen sondern auch für andere Distributionen. Ich entschied mich aber erstmal für Tumbleweed zu paketieren.

Nach einem kurzem Einführungsvideo ging es dann auch schon gleich los und die Erstellung von Projekten und sogenannten Build-Targets ist ziemlich einfach dort zu definieren.

Der OBS ist auch sehr responsiv: Sprich wenn man einmal etwas hochgeladen hat, gehts auch schon gleich los und es wird auf einem anderen Rechner der Buildfarm gleich munter versucht, ein Paket zu erstellen.

Jedenfalls habe ich unter der folgenden URL nun auch ein Repository mit Paketen, die für i586 und x86_64 gebaut wurden:

https://build.opensuse.org/project/show/home:tapwag

Da openSUSE eine rpm-Distribution ist und die Paketierung laut eines Vortrags auf der ubucon 2015 auch wohl etwas leichter sein soll, richtete ich mir auch lokal eine Buildumgebung inkl. Schlüssel zur Signierung ein. Fairerweise muss ich erwähnen, dass ich das specfile von einem anderen Paketbauer übernommen habe.

Es gelang mir immerhin lokal mit dem specfile ein Paket für meine x86_64-Architektur zu bauen, welches sich auch installieren liess. Das specfile fügte ich dann noch dem OBS hinzu und dieser erstellte dann die passenden Pakete.

Bei OpenMandriva haben wir jetzt die Buildfarm auf eine dezentrale Struktur umgestellt und uns von ROSA losgesagt. Ich habe mittlerweile auch Schreibrechte um OpenMandriva Software gleich zu bearbeiten und meine Änderungen einzupflegen (merge-Rechte).

Am Donnerstag wird es somit in der WOBLUG einiges zu berichten geben. Dort werde ich git dann mal vorstellen aber erwartet keine Wunder.

Codeweavers CrossOver online kaufen bald in meinem kommenden Shop möglich / Erfahrungen mit osCommerce

Hallo zusammen,

eine kleine Vorabankündigung: Unter http://www.linuxandlanguages.com/shop arbeite ich derzeit an der Implementierung eines Online Shops.

Ich bin ja bereits Value Added Reseller von Codeweavers und habe bislang nur auf meiner Homepage schriftlich darauf aufmerksam gemacht, dass man CrossOver online über mich bestellen kann. Der Kundenansturm war aber garnicht vorhanden – das soll sich nun ändern.

Mit der deutschen Version von osCommerce, einem Shopsystem, welches mich nun schon seit ein paar Jahren begleitet möchte ich nun eine elektronische, komfortablere Bestellabwicklung bieten.

Der Shop ist mittlerweile installiert und läuft auf meinem 1&1 Webspace. Allerdings habe ich noch einige Ecken und Kanten bei der deutschen Version gefunden:

  • Der Menüpunkt AGBs hat einen Deppenapostroph: Ich erkläre meinen Nachhilfeschülern grundsätzlich, wie der Plural im Deutschen gebildet wird – mit einem reinen “s” im Anschluss. Besitzanzeigend gibt es dies im Englischen, z.B. John’s car.
  • In die Titelleiste wird Tischtennisshop und buy now automatisch mit eingefügt: Dafür ist es nötig, die Textdatei kissmt.php im Basisverzeichnis/shop/includes/languages/german zu bearbeiten, wo diese Zeichenketten verankert sind.

Mal gucken, die Software ist unter der GPL, vielleicht mache ich noch ein eigenes github.com-Repository mit dem modifizierten Code auf. Sind sicherlich Kleinigkeiten und ich bin froh über das deutsche Paket aber in der Summe war doch etwas Googelei und Modifikation nötig.

Momentan warte ich auch auf eine Entscheidung des OpenMandriva Councils um die Vermarktung von OpenMandriva DVDs über meinen Shop zu bekommen.

Die derzeit eingestellten Artikel dienen erstmal nur Übungszwecken. Bitte tätigt noch keine Bestellungen über den Shop. Wer Interesse an dem Shopnewsletter hat, kann sich aber trotzdem gerne dort eintragen.

Bericht vom OpenMandriva Strategic Meeting in Krakau

Wie bereits im Blog erwähnt bin ich zum Strategic Meeting nach Krakau gefahren. Ich habe da mal den IC Bus der Deutschen Bahn ausprobiert um geringe Kosten zu haben. Kate hat für mich eine Unterkunft gebucht, die ich dann am Donnerstag gegen 22 Uhr beziehen konnte. Der Bus hat sich in Polen etwas verheddert und es kam zu einer verspäteten Ankunft in Krakau.

Dank des Fleisses der Polen war sich die Inhaberin der Unterkunft auch nicht zu fein, nach 22 Uhr mir die Schlüssel auszuhändigen. Leider war es zu dieser Jahreszeit etwas kalt und ich hatte am Freitag, wo das erste Treffen um 19 Uhr stattfinden sollte, eine Erkältung so dass ich das Social Event abgesagt habe.

Am Samstag ging ich dann, immer noch etwas verschnupft, dann zu dem gemieteten Treffpunkt, einem Appartment wo wir dann insgesamt 11 Leute waren. Morgenkaffee und Sandwiches machten mich dann fit für den Tag.

Unser Vorsitzender Colin konnte leider nicht nach Krakau kommen, schickte uns aber zwei Videoaufzeichnungen wo er insbesondere den Aufbau einer größeren Nutzerbasis betonte.

Bero, frisch von der Embedded Linux Conference zurück, hielt danach einen Vortrag, wo er u.a. neue Boards (C.H.I.P. und Aarch64-Plattform) vorstellte. Ich war hin und weg und es schien eine gewisse Zustimmung nach der Unterstützung dieser neuen Plattformen zu geben. Allerdings wiess Kate darauf hin, dass unsere Benutzer für die Weiterführung der 32-Bit Plattform votiert hatten.

Ich selbst erwähnte da das alte Wayne Gretzky-Zitat. Für die Leute, die sich nicht so sehr für Eishockey interessieren, sei gesagt, dass Wayne ein sehr erfolgreicher Center bei den Los Angeles Kings mit der legendären Spielernummer 99 war.

Er wurde mal gefragt, warum er so viele Tore schießt. Seine Antwort: “Don’t skate after the puck. Skate where the puck will be.”

Auf OpenMandriva bezogen könnte es durchaus sein, dass zu einem gewissen Zeitpunkt seitens der IT-Industrie von der x86-Plattform abgerückt und andere Architekturen wichtiger wären. Wenn wir eine Umstellung machen würden und die Zeiten ändern sich wirklich zu unseren Gunsten, gehen wir dann mit der gesammelten Erfahrung vorne weg. Ich habe diesen Antrag unterstützt, da mir x86 auch langsam als ausgelaugt erscheint und ich gerne mal etwas anderes probieren möchte.

TPG stellte im Anschluss seine Pläne für Cooker dar: Er schlägt vor, dass die Veröffentlichungen in Cooker nicht gleich in das Release gehen sollen sondern in ein “stable” repository und anschließend in ein Repository namens “LTS”. Vorteile wären hier sicherlich eine höhere Qualität, jedoch muss dabei auch das QA-Team mitmachen.

Bezüglich der legendären draktools und MCC schienen die Entwickler eher abgeneigt, die Codebasis noch anzufassen. Viele der Einstellungen des MCC können in KDE-Plasma wohl vorgenommen werden und manche Thematiken (z.B. Bootloader sind aufgrund der gegenwärtigen Tendenz in Richtung UEFI eher gefährlich) Auch könnten falsche Konfigurationsdateien geschrieben werden.

Meine Meinung: War ein Highlight aber ich kann die Codebasis des MCC leider auch nicht restaurieren.

Im Anschluss gab es einen Vortrag von Avokhmin namens “Going Social” wo von einem potentiellen Sponsor aus Brasilien berichtet wurde, der Laptops mit OpenMandriva bestücken möchte. Dieser Kontakt geht wohl auf die lange Zeit von Connectiva zurück und gab uns Tipps, wie wir unsere Webseite vereinfacht werden können. Durch eine Spende an unsere Organisation zeigte er bereits “good will” und ich unterstütze das Engament in Brasilien.

Zu dieser Zeit war es schon relativ spät und ich gab dann anschließend noch einen sehr kleinen Überblick über unsere Aktivitäten auf Transifex. Gelobt sei insbesondere Raphael, der die Synchronisation der Webseite mit Transifex mit den jeweiligen Sprachen gut hinbekommt.

Während des Meetings habe ich mich auch bereit erklärt, OpenMandriva in den Themen eines potentiellen Shops zu unterstützen und Tipps für potentielle Sponsoren zu geben, die auf unserer Arbeit aufbauen wollen (Laptops bestücken etc.).

Danach ging es zum Pizzaessen und wieder nach Hause. Am Sonntag fand noch ein weitergehendes Treffen statt aber ich musste relativ früh mit dem Bus wieder nach Deutschland.

Ich danke allen Teilnehmern dieses Meetings für ihren Input, der insgesamt sehr ergiebig war.

Slide-Madness

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, einige Folien vorzubereiten u.a. für die ubucon 2015 wo ich auf jeden Fall SQL Ledger im Businesseinsatz vorstellen werde. Zusätzlich ist mir für die ubucon noch die Idee gekommen, einige Grundlagen zu wine dort zu erläutern.

Die Anmeldefrist für neue Vorträge ist leider gestern abgelaufen aber ich habe die Idee trotzdem geäußert und schon einige Folien vorbereitet.

Damit sieht die Schedule für mich wie folgt aus:

  • OpenMandriva Developer Meeting (s. vorheriger Post) vom 8. bis 11. Oktober, Krakau, Polen
  • ubucon 2015 vom 23. bis 25. Oktober, Berlin
  • Linux Presentation Day, 14. November 2015, Wolfsburg

OpenMandriva Strategisches Treffen in Krakau im Oktober

Hallo nochmal,

ich möchte bekannt geben, dass ich vom 8. – 11.Oktober zum strategischen Entwicklertreffen von OpenMandriva fahre. Ich habe mich aus Kostengründen für eine Busfahrt von Berlin nach Krakau entschlossen. Hotel ist ebenfalls gebucht: 83 Euro für drei Nächte – ein sehr guter Preis.

Auf dem Meeting werde ich einen Vortrag zum Thema “L10n” (Lokalisierung) halten. Wir konnten einige Fortschritte erzielen aber es gibt noch viel zu tun.

Weiterhin soll besprochen werden, wie es mit der Distribution in Zukunft weiter gehen soll.

Auf der Suche nach Außerirdischen mit BOINC

Häufig hat mein Computer einige Kapazitäten frei, so dass weitgehend nur das Internetradio mit Slayradio im Hintergrund läuft und ich dachte mir, warum diese freien Kapazitäten nicht auch noch nutzen?

Was sind BOINC bzw. SETI@home?

BOINC bzw. SETI@home basierend auf dem Prinzip des distributed computing, also der verteilten Nutzung von Rechnern. Man benötigt den BOINC-Client, der auf dem Rechner installiert wird und regelmäßig work units anfordert, die der Computer dann auswertet. Das Ergebnis wird dann zurück geschickt.

Ich habe mich dazu entschlossen, meinen Rechner und desses überschüssige Kapazitäten zur Verfügung zu stellen. Es ist ein etwas älterer Rechner mit Atom 230-Prozessor und 2 GB RAM aber jeder Rechenschritt zählt.

Wie bekommt man BOINC also auf OpenMandriva Alpha zum Laufen? Ganz einfach.

1. Über urpmi oder über das Mandrivakontrollzentrum den BOINC-Client und BOINC-Manager installieren:

# urpmi boinc-client boinc-manager

2. Sobald der Installationsvorgang abgeschlossen ist, öffnen wir ein Terminal und starten den Client:

$ boinc_client &

Der Client läuft nun im Hintergrund und wartet nun darauf, an das SETI@home-Projekt angekoppelt zu werden.

3. In einem anderen Terminal starten wir den BOINC-Manager und suchen uns nach erfolgreichem Start SETI@home aus. Eventuell ist eine Anmeldung erforderlich. Folgt einfach den Bildschirmanweisungen.

$ boincmgr

4. Neben SETI@home gibt es auch noch andere Projekte an die man sich entsprechend “ankoppeln” (attach) kann. Bei Nutzung der Kommandozeile kann man folgenden Befehl verwenden:

boinc –attach_project http://boinc.bakerlab.org/rosetta (account_key)

Den Accountkey erfährt man wie folgt:

  • In die entsprechende Projektseite einloggen. (Link zur Loginseite von Rosetta@home)
  • Unter Kontoinformationen findet man einen Link zum Kontoschlüssel (Account Key). Dieser Schlüssel ist hexadezimal dargestellt und kann per Copy&Paste in den oben genannten Befehl hineinkopiert werden.

Viel Spaß beim Forschen!

Nachtrag: Mein Rechner ist nicht wirklich der Rechenkünstler und benötigt etwa 26 Stunden für eine work unit.